Fussballbar

passbartout 2016

Reduziert auf das Nötigste tourte die mobile Bar mit ihrem Vespa Ape in der unteren Altstadt zu den EM-Spielen und trotzte mit familiärem Ambiente dem immer wieder kühlen und teilweise garstigen Wetter. Unvergessen Shakiris Fallrückzieher zum 1:1 und die Blutleere nach dem verschossenen Elfmeter von Xhaka. Wieder im Achtelfinal. Wieder vom Punkt aus. Am Ende jubelte Portugal mit diesem Ronaldo, der verletzt von der Seitenlinie aus sein Team mit Verve gegen Gastgeber Frankreich zum Titel coachte. Und der Ape wurde wieder um ein paar Bier leichter.

[FinalTilesGallery id=’11‘]

barsil 2014

Noch ein letztes Mal zu Gast in den Bädern, im ehemaligen Restaurant Pavillon: Es gab es Pisco Sour und einige Bretter hinzunageln, um unsere Gäste und uns selbst vor Stürzen in die schon fast prähistorischen Gruben der Archäologen zu schützen. Die Schweiz im Startspiel gegen Ecuador in Rücklage, ehe Seferovic in der 93. Minute den Fehlstart verhindern konnte. Gegen die Franzosen mit 2:5 untergegangen, dann die drei Tore von Shakiri gegen Honduras als Ticket für den Achtelfinal, wo Angel Di Maria in der 118. Minute den Siegestreffer erzielte und die Argentinier beim Schlussansturm der Schweiz den Papst an den Pfosten stellten. Adieu Othmar Hitzfeld, und am Ende im Spiel gegen Argentinien Mario Götze in der 113. Minute für Deutschland. Erwähnenswert? Halbfinale, Gastgeber Brasilien gegen Deutschland: 1:7. Und die Gruben? Sie wurden unterdessen einfach ein bisschen grösser, dafür ein bisschen weniger archäologisch und feiern heuer (2107) auch schon ihren dritten Geburtstag. Wie diese Zeit läuft!

[FinalTilesGallery id=’12‘]

Barage 2010

Die alte Diebold-Garage: was für eine Tribüne, was für eine Leinwand! Der Rasenteppich hatte sich bewährt, also her damit. Und Sepp sagte: endlich Südafrika! Die Schweiz fräste sich mit einem 1:0-Start gegen den Europa- und späteren Weltmeister Spanien ins Gedächtnis, dafür gabs dann die roten Karte gegen Behrami im Chile-Spiel, und danach war finito. Finito war auch ganz Italien: Gruppenletzter und Heimflug nach der Vorrunde. Die Endreinigung nach dem Aufbau übernahm die Wischmaschine des Werkhofs mit einem Abstecher auf der offiziellen Tour durch die Altstadt.

[FinalTilesGallery id=’13‘]

barEmobil 2008

Der alte Migros-Quartierladenbus, Marke Frech-Hoch. Zauberchauffeur Urs Gloor, der das Ungetüm in jeden Winkel lenkte. Und ein Aufwand, der seinesgleichen sucht. Unterwegs in allen Stadtquartieren, Wohnzimmersofa inklusive Lampe raus, Wohnzimmersofa inklusive Lampe wieder rein. Jeder Spieltag eine logistische Parforceleistung, die baradore wieder getreu der Sommerbartradition an Standorten, die die Welt so noch nie gesehen hat. Innenbandabriss von Alex Frei noch in der ersten Halbzeit des Startspiels, dazu die Wasserball-Niederlage gegen die Türkei in Basel nach einem Treffer in der Nachspielzeit, fertig lustig bereits nach der Vorrunde. Dafür kamen wir mit dem barEmobil vor der Kulisse des Martinsbergschulhauses in der Sonntagspresse. Am Ende gewinnt Spanien gegen Deutschland beim Kindergarten Sonnmatt, 33. Minute, Fernando Torres, dazu Paella vom Schnäggli. Dann alles Mobiliar und die ganze Technik zurück ins barEmobil und zu spätester Stunde zurück auf den Hof des Kraftwerks. Da ist eben der Strom noch ganz frisch, und das finden die Kühschränke im Migibus cool.

[FinalTilesGallery id=’14‘]

baradore Schützenhaus Belvédère 2006

Die Welt war zu Gast bei Freunden, Baden auf dem Belvédère: im Obergeschoss auf Eingangshöhe Bar und Leinwand und eine tosende Stimmung, als Senderos mit blutender Nase den Torreigen gegen Südkorea eröffnete und sich die Schweiz als Gruppensieger und ohne Gegentor fürs Achtelfinale qualifizierte. Was für eine Kulisse in Dortmund gegen die Ukraine, was für eine Auswechslung von Kuhn kurz vor dem Elfmeterschiessen, was für ein Zungenschlag von Streller. Italien gewinnt gegen Frankreich den Titel, trotz Zidanes coup de boule schafften es die Franzosen ins Elfmeterschiessen, wo Trezeguet den Ball an die Latte hämmerte. Und im Untergeschoss? Da spielten die Kleinen auch Fussball, und draussen im Garten wurden mit Weitsicht Würste grilliert.

[FinalTilesGallery id=’15‘]

barabéu 2004

baradore kann auch Sport, die Kleiderfabrik wird im zweiten Obergeschoss zur Fussballbar und verwandelt den Kulturort über die Sommerzeit zum Stelldichein der Experten. Fürs Lokalkolorit sorgte Cerveja Portugues Superbock. Kein Brot für die Schweiz gegen Kroatien, England und Frankreich, aber immerhin ein Rekord: Johan Vonlanthen schoss sich mit seinem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer gegen Frankreich zum jüngsten Torschützen der EM-Geschichte. Das Turnier in Portugal gewannen die Griechen mit König Otto an der Spitze und dem Kopfballtreffer von Charisteas. Und wir hatten super Bock auf mehr. barabéu war so eine Art Anfang. Baradore kann auch gross. Wir hatten super Bock auf mehr. Vielleicht gar mal Badenfahrt?, fragte uns der Gerni. Weil, er habe da eben so eine Idee – aber der Thomas wartet noch bis 2007.

[FinalTilesGallery id=’16‘]